Abschied mit dem Besuch der Feuerberge

Während es am ersten Seminartag um die vulkanische Energie dieser Insel ging und wir uns dem auf der Ebene der Visualisierungen und Suggestionen angenähert hatten, besuchte wir heute dem Nationalpark Timanfaya, die Montañas del Fuego (die Feuerberge).

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Hier ist diese vulkanische Energie überall, in verschiedensten Formen, mal scharfkantig und spitz, mal glatte, im Fluß erstarrte Gesteinsschichten, es gab überdachte Lavakanäle, wie aufgebrochene Röhren, in denen das 800 Grad heiße Gestein floß. Die Farben wechselten von braun bis dunkelviolett, gelb- und Rottöne, alles wirkte geheimnisvoll still.

Am Besucherzentrum gibt es noch heiße Quellen und dort werden Vorführungen gegeben: wie trockene Äste binnen Sekunden in Flammen aufgehen. In in das Gestein eingelassene Röhren wird Wasser gefüllt, welches nach kurzer Zeit in die Höhe schießt.

Ich bekam einen Hauch von Ahnung, wie es den Menschen im 18. Jahrhundert ergangen sein mußte, als die Erde zu beben begann und über Jahre die Erde aufriß und ein unvorstellbares Inferno die wirtschaftlichen Grundlagen zerstörte, alles Leben im Umkreis verglühen ließ…


Das Abschiedsbad im Atlantik war wunderbar: heute gab es ein paar Wellen, immer noch sanft und doch erfrischend! Ich kann die Menschen verstehen, die immer wieder an diesen so eigenartigen, geheimnisvollen, unnahbar liebenswerten Ort zurückkehren…



Kyerim

Geboren an der See, studiert in Weimar, gelandet in Dresden.

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