!Khwa ttu

Am Morgen beluden wir die Fahrzeuge und starteten in Richtung Norden. Die erste Pause legten wir am Bloubergstrand mit „Postkartenblick“ ein. Vor uns, mit Blick nach Westen der Atlantik, links (südlich) die Silhouette des Tafelberges.

Von dort aus fuhren wir in das !Khwa ttu San Heritage Centre: in dieser Gegend lebten die ersten Menschen Südafrikas. Im Kräutergarten erfuhren wir allerlei über die Anwendungen: von Pflanzen, deren Gift bei der Jagd verwendet wird, die das Tier lähmen, aber das Fleisch genießbar lassen, von Pfefferminze bis zur Cannabispflanze zur medizinischen Anwendung gab es einen reichhaltigen Garten zu bewundern. Uns wurde ein Tee aus verschiedenen Heilkräutern serviert und eine Geschichte in einer der 13 afrikanischen Sprachen dieser Gegend erzählt, sehr dynamisch, mit ansteckend fröhlichem Singsang, Mimik und Gestik. Wir durften dann raten, worum es in der Geschichte ging…

​Bei tropischer Hitze (so um die 40 Grad) gingen wir auf eine kleine Safari. Das Fahrzeug war wie eine Pferdekutsche mit Motor. Dieser machte einen Höllenlärm, ich fragte mich, ob damit nicht sofort alle Tiere das Weite suchen… Ich habe eine kurze Sequenz aufgenommen, einen kleinen Eindruck zu vermitteln:

Ein paar Springböcke ästen und bewegten sich, viele der anderen Tiere wirkten auf mich träge und auf schattige Plätzchen orientiert. Aber mag sein, daß ich hier zu sehr von mir ausging… 😉

Unser Safari-Führer erzählte so herrlich verbunden über die Tiere, über ihr Verhalten (daß eben der Springbock springt, wenn er ängstlich ist), über die Verbindung des Menschen zum Elen(Antilope). Die ersten Höhlenzeichnungen stellten diese Tiere dar.

Zum Abend waren wir in der Nähe von Langebaan im weltberühmten DIE STRANDLOPER.

Die Gespräche gehen in die Tiefe, es wird viel an der WAHRnehmung gearbeitet, beraten, von verschiedenen Perspektiven und Ansätzen her angepackt. Dabei schärfen wir die Sinne dafür, was in diesem Moment IST.


Langebaan, Reise, Südafrika, TrainerTrack


Kyerim

Geboren an der See, studiert in Weimar, gelandet in Dresden.

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